Der Leiter

Mein Name ist Oliver Battram, ich bin 36 Jahre alt und komme gebürtig aus Barßel (das liegt zwischen Leer, Oldenburg und Cloppenburg...). Ich bin seit 7 Jahren verheiratet und Vater einer eineinhalbjährigen Tochter. Neben diesen beiden wichtigsten Menschen liebe ich Sport, Musik, gute Freunde, meine Gemeinde und den Gedanken, dass Gottes Liebe jeden Menschen von Grund auf ändern kann. Zwischen 2008 und 2010 habe ich am Theologisch-Pädagogischen Seminar Malche in Porta Westfalica meine Ausbildung absolviert und bin seitdem Jugendreferent in der Landeskirchlichen Gemeinschaft in Verden. Dort bin ich im Grunde für klassische Kinder- und Jugendarbeit zuständig. Zu dieser Stelle gehörte es von Anfang an, eigene Schwerpunkte setzen zu können. So sind über die Jahre gerade Identitätsentwicklung, Persönlichkeitsentfaltung und geistliches Wachstum zu Themen herangereift, die zu meiner Leidenschaft geworden sind. Passend dazu absolviere ich zur Zeit eine zweijährige Fortbildung zum EASC-Coach.

 

Neben diesen Schwerpunkten in meiner Rolle als Jugendreferent ist es aber auch meiner Biografie geschuldet, dass ich mich heute diesen Bereichen verbunden fühle, denn die Zeit zwischen meinem Abitur und der Ausbildung an der Malche (immerhin 6 jahre) war von einer großen Orientierungslosigkeit geprägt: Wer bin ich, was kann ich, was will ich mit meinem Leben eigentlich anfangen usw. Insofern sind die Fragen, die einen jungen Menschen in dieser Lebensphase begegnen (und manchmal auch quälen...) für mich keine theoretischen Fragen, sondern mit vielen Erfahrungen verbunden - gute und schmerzvolle. Deswegen möchte ich jungen Menschen in dieser Phase helfen. Meine Motivation, B.I.P. zu leiten, ist die Überzeugung, dass es für jeden Menschen mehrere(!) Wege gibt, die absolut zu seiner/ihrer Persönlichkeit passen und die einer "Win-Win-Situation" gleichkommen: Passend für mich und gut für andere. Er/sie muss diese Wege nur finden - genau dabei möchte ich, möchte B.I.P. helfen.

 

Welche Rolle spielen bei mir eigentlich Glaube, Gott und Gemeinde? Erst nach der Konfirmation spielten diese Themen in meinem Leben eine Rolle. Ich fing an, zum Jugendkreis zu gehen, nahm an Freizeiten teil und lernte einige tolle Leute kennen, die mich sehr geprägt haben. In diesen Jahren konnte ich Glaube ganz langsam entdecken. Der innere "Durchbruch" kam dann nach vielen Jahren, nach einem gescheiterten Studium und mitten in einer Lebens- und Glaubenskrise. Und seitdem ist Gott mein Fundament, mein Zuhause, meine Hoffnung, meine Kraft u.v.m. Ich bin absolut erstaunt und überwältigt, wie Gott (m)ein Leben geführt hat und führen kann und sehe immer wieder sein Wirken in und an mir und durch mich - vielleicht ja auch bei B.I.P. ...